Montag, November 27, 2006

Aus dem Leben eines geisteskranken Zockers &Möchtegernlyriker - oder - "the incedible life of Fredi"

Heute isses ma wieder soweit, nachdem etwas längeren und ernsteren Post, den wahrscheinliche keine Sau außer Tömmä gelesen hat kehre ich nun wieder zu meinen Wurzeln im lyrischen Sinne zurück. Der Mann der einen Hang zu Überschriften mit Überlänge hat und gerne Begriffe zur komplexierung disintigenten Inhaltes verwendet schreibt heute wieder einen eher geistig seichteren Blogeintrag.
Sonntag 19.00 Uhr:
Meinereiner schmeißt den Rechner an(gut zugegeben er war schon an, aber das tut j nichts zur Sache) direkt ins TS, hieß ja 19 Training. Auch wenn noch net alle da sind, pünktlich war noch nie einer von denen. So gegen 19.30 Uhr war ich dann schon ein wenig pissed, aber immer noch hochmotiviert. Gegen 20 Uhr war dann auch klar epox die kleine ka*************sy kann nicht kommen er hockt bei seiner Mami auf Sylt. Läuft ja super. Dann findet man sich halt mit der Situation ab und zockt 4on4. "So dann gehn nochmal alle auf Klo und dann kanns los gehen." - "Ne, sry muss noch W4sche aufhäng00rn, dauert aber nur ne 1/4 Stunde." - "Och Carlos du Pussy bei dir dauert das immer ewig." - "Nene ich beeil' mich." - "Hmm... na gut." - "Ich bin dann auch noch kurz weg." - "Ja super genau, geh du halt auch noch du n4p. *tilt*". Ich kürze das an dieser Stelle ab und will nur nochmal betonen das Begriffe wie "Nur mal eben" und "Ich bin ma kurz" meiner Meinung nach nicht eine 3/4 Stunde umfassen sollte. Wie dem auch sei gegen 21.45 war der Trainigswar dann auch gespielt.
Da ich ein Mensch bin der wenn er es nicht gerade vergisst alles mögliche vorrausplant. Natürlich hatte ich den Videorecorder laufen sonst währe ja die schöne NCIS Folge in folge(Wortspiel) unfähiger m8s ohne mein dasein abgelaufen, die Fernsehanstalt wartet ja nicht. Aber zuerst wahr mal Sabine Christiansen drann mit dem Motto "Gewalt, schlägern "ballern".". Ich bin ja ansich nicht so der Talkfahn gerade wenn im RTL Nachtjournalstil berichtet wird. Aber wenn schon ma ein Zocker zu Wort kommt muss man den auch unterstützen. Nunja ich will jetzt nicht schon wieder diese diskusion austreten, auch wenn mir die stumpfsinnigkeit einer dieser Öko-Greenpeace-Weltverbesserer-Hackfressen dezent auf die Eier ging. Nunja nach 40 Minuten wars mir zuviel und ich starte NCIS.
Danach war ich so platt, das ich kein bock mehr hatte mich zu duschen und die Schulutensilien herzurichten. Stell ich den Wecker eben 15 Minuten vor.
Montag 6.10 Uhr.
Weckwiederholung.
Montag 6.18 Uhr.
Weckwiederholung.
Montag 6.26 Uhr.
Shice jetzt wirds Eng. Um es gleich vorweg zu nehmen, es wurde saueng. Zähneputzen wahr hygenetechnisch das einzige was ich mir noch leisten konnte. Fahrradfahren wahr nass und arshckalt. Bus war voll. Jawoll so muss die Woche anfangen, könnt ich direkt wieder kotzen. Aber hey bekomm ja Franz arbeit raus, und laut Welker war se auch gar net so schwer^^. Arbeit hatte er dann leider noch nicht korrigiert. Jo aber warum schreib ich das eigentlich? Die meisten von euch wahren ja eh dabei. Der restliche Tag wurde dann ja auch besser. In Mahte glänze ich mit geistiger Abwesenheit. In der Mittagspause gabs endlich wieder Salat. IT-Arbeit verchoben. Und ich konnte mit Paul heimfahren.
Daheim war dann sogar noch etwas kalte Tiefkühlravioli mit Käseschlonze über(Das Leben kann so schön sein.). Aber wieschon so oft holt einen im Leben doch alles wieder ein. In diesem Fall die Erinnerung daran, das wir morgen einen Vocabeltest schreiben, für den ich noch keinen Fatz gelernt hab. Aber lernen hab ich ganz ehrlich auch keinen Bock. Nu gut dann wird halt CS angewürfen und 2 Minuten später wieder ausgemacht(Scheis gewissen.). Was macht man dann? Nach 30 Minuten ratlosigkeit habe ich mir dann ein CS-replay runtergeladen und angegugckt. Da mein Wellensittich in dieser Zeit auf Erkundung ging(Kleine Anmerkung, was mich gerade in diesem Moment ein wenig schockiert. Ich habe keine Ahnung welche Farbe das Gefieder meines kleinen Privatvogels hat wenn ich ihn nicht vormir stehen bzw fliegen habe.) hab ich beschlossen ihn dann noch ein wenig handzamer zu machen und gegen 18 Uhr konnte ich mich auch endlich dazu bringen Englisch Vocabeln zu pauken. IT-This lern ich dann wenn ich vom Olli's wieder zurück bin(Wird eh wieder nix). In diesem Sinne ich bin jetzt weg, sowohl körperlich als auch geistig, bin heute kein Fahrer.
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Mfg Fredi

PS. Konnte den Text nicht auf Fehler überprüfen. Mein FF meldete zu viele unbekannte Wörter. Also sry 4 that.

Freitag, November 24, 2006

Meine Meinung.

Heute wird es bei mir mal ein wenig ernster. Als alter Gamer möchte ich mich auch einmal zu den Verbotsvorwürfen von "Killerspielen" äußern und Stellung beziehen.

Den unten angehängte Artikel habe ich bereits auf meiner Clanpage gb-esp.de veröffentlicht und möchte ihn hier in leicht abgeänderter Form hauptsächlich den nichtgamer Publikum zugänglich machen.


Opferhuhn Killerspiele

Eins vorweg. Mit dieser Kolumne möchte ich mich deutlich von anderen Kontra-Killerspiele-Verbots-Frusttexten differenzieren und eine objektive Bewertung der Sachlage ermöglichen.
Egoshooter sind ein häufig diskutiertes Thema der letzten Jahre immerwieder tauchen Forderungen nach einem Verbot dieser Spiele auf. Ich beschäftige mich mit der Frage: "Ist ein Verbot Sinnvoll?".

Schenkt man den großen Fernseh- und Rundfunkanstalten glauben, so dürfte es darüber eigentlich nichteinmal eine Diskussion geben, so eindeutig wird uns hier die Sachlage vorgelegt und präsentiert. Viele Experten und solche die es gerne währen geben ihre Kommentare ab. Dabei sucht sich jede Partei denjenigen Redner aus, dessen Fachmeinung am meisten mit der Eigenen und der der Zuhörer/Zuschauer übereinstimmt. Hunderte von Studien und Fachmeinungen gibt es zu diesem Thema und alle sind so verschieden wie Mann und Frau. Um sich eine objektive Meinung zu verschaffen sollte man sich 2 Grundregeln zur Hand nehmen:
1. Traue nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
2. Achte darauf welche Absichten hinter einer Quelle stehen.

Betrachtet man die Medien genauer und schaltet seinen Verstand ein fällt schnell auf welche Meinung zu diesem Thema vorherrschend ist und ob man eine objektive oder subjektive Meinung erwarten kann.
Als Beispiel:
Der neue Amoklauf versetzte mal wieder alle in Angst und Schrecken und noch vor der ersten Pressekonferenz tauchten schon wieder die ersten Meldungen auf : "Der Amokläufer spielte Killerspiele."
Die Begriffe Amoklauf und Killerspiele scheinen im Kopf der Menschen schon vernetzt zu sein.
Das in der Gamerszene geächtete Magazin "Frontal 21" gilt in der Öffentlichkeit als eher kompetent. Ich möchte mir hier nicht anmaßen die Sendung allgemein als Inkompetent zu bezeichnen, im Bereich Killerspiele halte ich mich allerdings durchaus für kompetent genug einiges zu kommentieren. Ich habe beide Sendungen gesehen und für mich war deutlich mit welcher Oberflächlichkeit hier gearbeitet wurde. Das Bild das man von Gamern bekam divergierte deutlich mit meinem Wissen und da ich selber Gamer bin möchte ich mir hier die Freiheit nehmen und diese Aussagen zum Großteil als falsch abstempeln.
Es wurden Studien präsentiert(meine Meinung kennt ihr ja dazu), Politiker gezeigt die ein Verbot fordern(die gibt es ebenfalls wie Sand am Meer und richtig stichhaltiger Argumente kann keiner liefern) und man präsentierte dem Publikum den gefährlichen gewaltverherrlichenden Gamer sowie die dazugehörigen Spiele. Die letzten beiden Punkte machten mich wirklich stutzig. Man konnte 14 jährigen Kinder zuhören wie Sie von den besonders brutalen Szenen in besonders brutalen Spielen schwärmten. Entweder hat man diese unter Drogen gesetzt, in einem Moment geistiger Umnachtung erwischt oder aber sie wurden nach Strich und Faden verarscht. Mir kann niemand erzählen diese Kinder geben den Gegnern ihres Spielzeuges die passenden Argumente um diese zu verbieten. Das macht keinen Sinn.
Der Zweite Punkt mit dem ich überhaupt nicht übereinstimme sind die Spiele. Es wurden Games gezeigt von denen ich bis dato noch nichts gehört hatte. Mittlerweile habe ich mich etwas darüber informiert und bin zu dem Entschluss gekommen, das es sich hier um eine Randgruppe von Spielen handelt, die auch ich nicht für gutheissen kann und ich bin mir sicher die meisten im e-Sports aktiven Spieler stimmen mit mir in diesem Punkt überein. Aber wieder zurück zu "Frontal 21". Es ist ein hervorragendes Beispiel, wie man die Tatsachen so hindrehen kann das sich durch das Weglassen von Informationen ihre Aussage verändert. Man bekam den Eindruck jeder Gamer spielt gewaltverherrlichende und Menschenverachtende Spiele. Das diese Spiele einen Ungefähren Marktanteil von grob 1% haben hat man wohl vergessen zu erwähnen.
Ich möchte nicht allein das ZDF mit "Frontal 21" an den Pranger stellen, auch andere Sender hätten sich einen Platz hier verdient, allerdings war das das beste Beispiel dafür wie wenig man sich mit der Materie allgemein beschäftigt hat,

Ich könnte jetzt an dieser Stelle damit anfange, die negative und positive Wirkung der Spiele voneinander abzuwägen, allerdings würde ich auch hier wieder auf keinen grünen Zweig kommen, da es auch hier wieder die unterschiedlichsten Ansichten und Studien gibt. Nach einer Studie fördern Computerspiele die Konzentration, nach der anderen schwindet die Konzentrationsfähigkeit. Als Gamer würde ich das Fazit ziehen, das es durchaus negative Auswirkungen gibt allerdings habe ich auch viel dadurch gelernt. Warum das gerade in der Gamerszene so diskutiert wird? Weil man Sie nicht mag, und bei allem was man nicht mag sucht man Gegenargumenten. Beim Fasching wird ja auch nicht darüber geredet das es schädlich wenn sich jeder die Kante gibt und auch die ein oder andere Schlägerei nicht ausbleibt. Und warum, weil man den Fasching mag, deswegen.
Kindliche Argumentation, aber Tatsache.

Dem Verbot von Killerspielen allgemein kann ich nicht zustimmen, allerdings währe ich nicht abgeneigt die USK Kontrollen zu verschärfen und einige Spiele indizieren. Nichtsdestotrotz währe es wohl Sinnlos.
In Zeiten von eMule und Rapidshare kommt jeder an indizierte Spiele und selbst an sich eher harmlose spiele können mit Hilfe von Bloodpatches brutaler gemacht werden. Das zu unterbinden, halte ich zumindest in den nächsten 20 Jahren für unmöglich. Auch ein Anheben der Altersgrenze erscheint mir als Stumpfsinn. Man fragt den großen Bruder, die Mama oder versucht es einfach selbst und spätestens dann hat man das gewollte Spiel.

Das Verbot kann hier nicht der Staat durchsetzen, das müssen die Eltern tun.
Für viele Erwachsene sind Internet und Computerspiele immer noch ein Mysterium, aber ich bin überzeugt irgendwann(spätestens wenn meine Generation Erwachsen ist) wird man diese Materie verstehen, wie damals als Christoph Columbus zeigte, das man eben nicht einfach Am Rande der Erde abstürzt. An die Eltern den Apell, befasst euch mit der Materie, lasst euch von euren Kindern zeigen was sie im Internet toll finden oder welche Spiele sie gerne Spielen und dann Informiert euch darüber. Wenn es sein muss kauft euch eine eurer Meinung nach kompetente Computerspielezeitschrift und lest den Spieletest. Die Meisten sind übermäßiger Gewalt ebenfalls abgeneigt. Oder wenn ihr euch nicht sicher seid, dann spielt das Spiel doch selbst und entscheidet dann. Nichts ist objektiver als der eigene Eindruck. Und wenn das Kind unbedingt einen War spielen will, dann solltet ihr euch von dem Sprössling einmal erklären lassen warum das für ihn so wichtig ist oder was ihm so daran gefällt. Das ist meiner Meinung nach Pflicht für Eltern die ihrer Erzieherrolle gerecht werden wollen.

Jetzt komme ich zu den heikleren Themen dieses Artikels, den Amokläufen. Währe jeder der Egoshooter spielt ein Amokläufer währen wir schon längst alle Tot. Davon gibt es allein in Deutschland weit über 5 Millionen. Und der Prozentsatz an Amokläufern ist wesentlich kleiner als der von Geisterfahrern bei Verkehrsteilnehmern. Um Amokläufer zu werden braucht man erstmal ein Sozial instabiles Umfeld. Wenn man dann noch keine oder die falschen Freunde hat fehlt außer der Tatsache das man immer der Arsch ist und von jedem diskriminiert wird nur noch der leichte Zugang zu Waffen. Man bracht keine Killerspiele um Amok zu laufen. Ich bin kein Psychologe, aber meiner Meinung nach sind Spiele nicht einmal der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt. Sie beschleunigen höchstens den Prozess, allerdings machen sie niemanden zum Amokläufer.

Nach meiner Meinung sind nicht die Spiele schuld an den Amokläufern sondern der Werteverfall der Gesellschaft, sowie der Gesellschaftsverfall im allgemeinen.
Alle Amokläufer hatten eines gemein. Ihr soziales Umfeld war zerrüttet, sie gingen nicht, nicht mehr oder nur noch selten zur Schule und sie hatten keinerlei Werteempfinden. Diese Dinge entstehen nicht durch Computerspiele. Die Spiele dienen lediglich als Opferhuhn, das an den Pranger gestellt wird um von den eigentlich verantwortlichen Problemen abzulenken. Deswegen würde ein spieleVerbot keinen Sinn ergeben, weil es nicht die Uhrsachen betrifft.

Ich hoffe ich habe hier mit diesem Artikel einigermaßen gut meine Meinung rüberbringen können und bin objektiv geblieben, was mir sichtlich schwer viel, für eine kompetente Analyse aber unerlässlich ist.

Donnerstag, November 02, 2006

Xtreme-Fachangestellter-Abusing-Overkill (Neologismus)

Servicewüste Deutschland:
Hyperbel, Realität oder vielleicht sogar Euphemismus(Wem das Fachwörter-abusing auf die Cochones geht hat drei Möglichkeiten. Aufhören, auf die deutsch-deutsche Übersetzung warten(wobei ich zweiteres für unrealistisch halte) oder einfach weiterlesen da mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Kürze sowieso die Ausdrücke fehlen werden um das Niveau weiterhin auf einer solch subtilen Ebene zu halten.)? Ich bin der Meinung Mediamarkt und Co. sind nicht nur Sau-Sau-Saudämlich sondern mehr und mehr auch unterqualifiziert. In meinem örtlichen Lieblings-Mediamarkt glänzen 9 von 10 Mitarbeiter mit geistiger Abwesenheit(Einzig der Wachman und die Kassiererinnen erscheinen mir genügend gut ausgebildet.). Von Viren befallene CD/DVD-Brenner, die Tatsache das USB 1.1 gleichschnell wie USB 2.0 sein soll und die Aufwärtskompatibilität statt Abwärtskompatibilität bei USB-Anschlüssen sind nur einige Beispiele.
Muss man sich so was gefallen lassen?
Muss man mit dieser marktbeherrschenden Inkompetenz auskommen?
Wahrscheinlich schon, aber es spricht nichts dagegen diese Unwissenheit des "Fachpersonals" auszunutzen und Sie durch das Stellen von schier unlösbaren Aufgaben, wie z.B. ein Geburtstag in ein Handykalender einzutragen(Was meinem Vater immer und immer wieder in Verzückung versetzt wenn er das Gesicht der Mitarbeiter beim Scheitern an dieser Aufgabe beobachten kann wie sich die Hautfarbe in Richtung karmesinrot verschiebt.) an den Rand zum Suizid zu treiben. Aber Vorsicht, Gerüchten zu folge soll es auch Mitarbeiter geben die Shared Memory nicht mit besonders geschützten Festplatten verwechseln und deren Wissen über Produkte weitreichender ist als die Informationen die sich aus der Broschüre entnehmen lassen.
Aber wie heißt es so schön Ausnahmen bestätigen die Regel und die meisten der gutmütigen Mitarbeiter(gutmütig = dumm aber glücklich) lassen sich leichter an der Nase herumführen als ein Meerschweinchen das man mit Löwenzahn lockt.

Aber wie schon die Griechen sagten "Tempus Fugit".
In diesem Sinne cYa.