Samstag, September 16, 2006

Coffee...

Die Erkenntnis, das der Schulbeginn unausweichlich näher rückt, hält so langsam auch in meine Halle der geistigen Ergüsse Einzug. Dieses allgemein an sicher eher trauriges Detail hat mich, wohl in einem "Zeitraum geistiger Umnachtung"(Die letzten 3 Wörter sind übrigens ein Zitat aus dem Kommentar, zu einer meiner Strafarbeiten in der 7. Klasse, einer Lehrerin deren Name und Aussehen ich vergessen oder verdrängt hatte(bei meinem Gedächtnis eher vergessen)), dazu gebracht meinen Schulschrank(Es ist eigentlich kein Schulschrank, aber in dem Zusammenhang passte es weil sich in diesem Schrank mitunter auch Schulbücher befinden, dies aber nur zu einem kleinen Prozentsatz.(Wollt ich nur mal gesagt haben.)) zu öffnen. Was mir ins Auge viel war "Effi Briest", verbunden mit dem Gedanken das ich das eigentlich über die Sommerferien hätte lesen sollen. Wie wahrscheinlich 95% der Klasse habe ich das natürlich nicht und da mein Tag bis zu dem Zeitpunkt scheißelangweilig war(Obwohl erst in etwa 10 Minuten alt.) beschloss ich damit anzufangen. Dieser lobenswerte Gedanke kam mir allerdings in Begleitung der Erinnerung an das letzte Buch das wir für den Schulunterricht lesen sollten und der Tatsache das ich es weder gelesen habe geschweige denn mich daran erinnern kann wie es hieß oder um was es ging. OK ich kann mich daran erinnern das ich es versucht habe und nachdem ich die erste Seite in etwa 10 mal gelesen hatte und immer noch nicht mitbekommen hatte um was es ging weil ich nach der ersten Zeile bereits in Gedanken an (Dieses Wort wurde von der Bpjm(Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) aus Gründen des Jugendschutz zensiert) abgeschweift bin. Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt. Ich wusste das ich meine Konzentrationsfähigkeit, bei dieser doch eher etwas trockeneren Lektüre, um effektiv zu arbeiten, in etwa um das 10 Fache steigern muss. In etwa mit der Geschwindigkeit mit der ein gewisser Daniel Kübelböckdurschli begriff das er einem Gurkenlaster die Vorfahrt genommen hatte durchschlich mich ein Blitz mit der genialen aber dennoch unglaublich Simplen Idee. Kaffee. Ich ging also in die Küche um unsere Kaffeemaschine an zuwerfen. Unglücklicherweise viel mir in dem Moment ein das wir ja gar keine Kaffeemaschine besitzen, allerdings wusste ich das wir schon einmal Kaffee gemacht hatten also suchte ich nach einer anderen Kaffee erzeugenden Einrichtung in unserer Küche. Nach etwa 10 Minuten hatte ich etwas passendes Gefunden(Das war so ein Teil in das man Zuerst Kaffeepulver reintut, dannach das heiße Wasser reingießt und anschließend so ein Teil von oben runterdrückt das das Pulver von dem dann fertigen Kaffee trennt.). Lustigerweise hatte ich auch Kaffeefilter gefunden, über deren Nutzen bin ich mir bei einer fehlenden Kaffeemaschine allerdings noch unklar.
Als erst angehender Kaffeetrinker war ich mir über die Dosierung des Pulvers noch unklar, die Tatsache das ich ein Mann bin lies mich dann zu dem Schluss kommen das 2 Kaffeelöffel pro Tasse ausreichend sind. Nach dem Frühstück und drei Kaffeetassen später wagte ich mich dann an das Buch. 50 Seiten später wurde mir mein Erfolg erst richtig bewusst. Trotz aufmerksamen Lesens(Unheimlicherweise sogar mit Randnotizen.) war ich der völligen geistigen Erschöpfung noch nicht näher gekommen.
Wie dem auch sei. Das ist jetzt etwa 14 Stunden und ebensoviele Kaffeetassen her und ich muss sagen das das auser gesteigerter Konzentrationsfähigkeit auch noch andere praktische Nebenwirkungen hat. Unteranderem Appetitlosigkeit(Zum Vergleich: Gemessen in Brötchen würde ich an einem normalen Tag, ohne Kaffee, etwa 15 bis 20 Brötchen verdrücken. An einem Tag mit diesem leckeren schwarzen Getränk(Ich habs mal so genannt weil ich in diesem Blogeintrag in etwa 5000 mal das Wort Kaffee verwendet habe.) esse ich in etwa 2 bis 3.). Die etwas weniger praktische Eigenschaft ist das das irgendwie Süchtig macht.
Nun soviel zu meinen Erlebnissen in den letzten 24 Stunden.
Ich werde mich bestimmt demnächst nochmal melden.

PS. Ich bin mir durchaus bewusst das man meinen Eintrag zum vollständigen verstehen mindestens 3 mal lesen muss.
PSS. Bewusstseinserweiternde Drogen helfen nicht beim Verständnis des Textes, auch wenn man das in dem Zeitraum in dem man unter deren Einfluss steht vielleicht daran glaubt.
PSSS. Die Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen zur Belustigung der Leser.
PSSSS. (An Hertie.) Falls du dich noch an das Gespräch im Suff(Wzh man das auch immer schreibt.) erinnern kannst, Alexis Bledel feierte am 16.09.06 ihren 25. Geburtstag.

2 Comments:

Anonymous Hertie said...

Gespräch?? Scheiße muss ich einen Hängen gehabt haben, aber es muss um Gilmore Girls gegangen sein :)
ansonsten: lass die Finger von dem Zeug und vor allem von dem Buch!!! ;) haben 95% unserer Klasse eh net gelesen...

MfG

9:45 nachm.

 
Anonymous Anonym said...

Oh man bis ich das mal verstanden habe mit dem kommentare schreiben...so ein misst!
Also liebe grüße
Franzi

12:56 nachm.

 

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