Mittwoch, September 27, 2006

Sonst Gates noch?

Hallo zusammen!
Irgendwie habe ich in letzter Zeit das Gefühl, mein Leben für Außenstehende eher unspektakulär verläuft. Und genau aus diesem Grund werde ich hier in Zukunft eher weniger über selbiges rezitieren, was aber nicht heißt das ihr auf meinen unglaublich subtilen und sadistischen Sarkasmus sowie damit kombinierte komplexe Satzzusammenhänge(die ich zu 95% selber im Fremdwörterduden nachschlagen muss) verzichten müsst.
Auch meine Vorliebe für extrem lange Sätze à la Arno Schmidt wird das keinen Abbruch tun.
In meinen Posts werde ich mich vor allem Themen widmen die ungefähr so absurd sind wie die Monologe eines Schizophrenen, aber auch so humorvoll wie die Kommentare zu dem Panzer im Klassenzimmer nebenan.

Nachdem ich jetzt die ersten 10 Zeilen mit dem Informationsgehalt eines Sonderschulaufsatzes verbraten habe kann ich mich dem eigentlichen Thema zuwenden.
Eine Ode an die Unfähigkeit der Softwareentwickler seitens Microsoft.
Eigentlich bin ich ja mehr die Person die versucht sich von der Nutzung der Office Produktfamilie zu distanzieren, aber bei manchen Dokumenten ist der Texteditor in gestalterischer Richtung leider nicht ausreichend. Kurzum ich war gezwungen Word zu nutzen. Unwissentlich brachte ich damit die Lawine der Verderbnis in Gang. Anfangs fühlte ich mich trotz vorbehalte gegen MS Produkte, da ich nach dem Motto "Save often, save early" arbeitete, relativ sicher und eigentlich hatte ich ja auch nur vor die Hintergrundfarbe einer Box zu ändern, was an sich eigentlich kein Problem sein sollte. Wie gesagt sollte. Ich weiß nicht was sich dies Möchtegerninformatiker gedacht haben als Sie das verändern der Hintergrundfarbe (Von Tuntenroßa in Himmelsblau) mit dem Verstellen der Seitenbreite gekoppelt habe. Gut dacht' ich mir, was solls, dann zieh' ich eben die Seitenbreite wieder in den Ursprungszustand. Das Realität und Praxis dermaßen weit auseinanderliegen wusste ich nicht. Ich verstehe auch bis jetzt nicht den Sinn dahinter, das man nach dem Wechseln der Hintergrundfarbe die Seitenbreite nicht mehr verstellen kann und werde ihn vermutlich auch in den nächsten zehn Jahren nicht verstehen(Wenn ich weiterhin gezwungen sein werde mit Office zu arbeiten werde ich mir wahrscheinlich vorher einen langen Baum sowie einen kurzen Strick suchen und mein 28 Lebensjahr nicht mehr erleben.). Wenn ich auch hier schon langsam gereizt wahr so schaffte es Microsoft mich in der nächsten halben Stunde zum kochen zu bringen.
Dann kam mir der Gedanke hey halb so schlimm, ich habs doch gespeichert, ladt' ichs halt nochmal neu. Ich schloss also das Dokument OHNE zu speichern und wollte es neu laden.
Word öffnete sich und gab den Blick auf mein Dokument frei und drei Dinge vielen mir spontan auf, an die ich mich komischerweise nicht mehr erinnern konnte:
1. Ich hatte anscheinend das Dokument schon die ganze Zeit im Querformat geschrieben.
2. Ich hatte anscheinend Edwardian Script ITC als Schriftart ausgewählt.
3. Ich wahr anscheinend der Meinung gewesen das TUNTENROßA für das komplette Dokument passend wäre.

An Microsoft:
"Was BILLdet ihr euch da eigentlich ein? Sonst GATES noch oder was? Wie kann man denn einen derart unfertigen Programmcodesalate mit Produktverpackung auf den Markt schmeißen?"

Nun gut ich geb' zu ich musste mich abreagieren, aber ein paar Tote Passanten später konnte ich mich wieder an die Arbeit machen und hatte auch 2 Stunden später alles wieder beim alten.
Die Farbwahl war mir dann auch egal ich drucks in schwarzweiß.

Die Moral von der Geschicht' ist für mich:
"Nicht nur Speichern sondern auch Backups machen und wenn möglich extern lagern."

Mittwoch, September 20, 2006

Nichts!

Im Universum gibt es eine Millionmilliarden Fragen auf die ich wohl keine Antwort finden werde weil ich sie einfach nicht verstehe und es gibt mit Sicherheit nocheinmal so viele Fragen die ich zwar verstehe aber auf die ich ebenfalls keine Antwort habe. Zu denen gehört wohl auch die "Warum schreibe ich diesen Post hier?"-Frage. Zu berichten gibt es eigentlich mal wieder nichts und meinLeben war in den letzten paar Tagen ungefähr so ereignisreich wie es ist einer Koralle beim wachsen zu beobachten. Als Atheist so wie im Moment auch Nihilist bete ich zu Gott er möge doch mal wieder ein Welthandelszentrum und eine A380 einen, oder zumindest den Nachbarshund mit einem vorbeikommenden Personenkraftwagen. Aber irgendwie mag mich der allmächtige Schöpfer nicht so recht oder er is im Urlaub. Im Moment jedenfalls lassen ereignisreiche Dinge herzlich lange auf sich warten. Es passiert einfach Nichts, dass einen aus dieser Langeweile reist. Ich glaube es ist dieses Nichts das einen in eine manische Herbstdepression versinken lässt. Dieses Nichts das auch als Handlung in Pornos vorzufinden ist("Warum liegt da Stroh?"). Dieses Nichts das sich in den Köpfen mancher amerikanischen Präsidenten befindet und exakt dieses nicht existente nicht vorhandene und nicht gegenwärtige Nichts das alles im Moment so scheiße langweilig werden lässt.
Ich meine früher hab ich n Blog netma mim Arsch an geguckt und jetzt schreib ich schon Einträge wenns Nichts zu erzählen gibt. Das is ungefähr so wie "BamS" zu lesen. Aber um mich von "BamS" zu distanzieren habe ich im oberen Abschnitt ein paar Wörter eingebaut die von ihrer Komplexität her nie in der "BamS" auftauchen würden.

Naja zumindest drei gute Dinge hatte dieser Post.
#1. Mir war 10 Minuten nicht langweilig.
#2. Ich konnte mich in meinen von mir so geliebten Sarkasmus üben.
#3. Meiner Gramatik und Satzbau so lanksam "BamS" nivea erreichen tut.

Auch wenn ein grüner Gnom mit Lichtschwert jetzt vielleicht das mit einem: "Du noch viel lernen musst junger Padawan!" abtuen würde, so konnte ich doch zumindest ein paar Sätze die völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind aneinander hängen.

Also man liest mal wieder von sich
und n kleiner Tipp HipHop ist nicht gut aber zu viel Metal auch net;).

Samstag, September 16, 2006

Coffee...

Die Erkenntnis, das der Schulbeginn unausweichlich näher rückt, hält so langsam auch in meine Halle der geistigen Ergüsse Einzug. Dieses allgemein an sicher eher trauriges Detail hat mich, wohl in einem "Zeitraum geistiger Umnachtung"(Die letzten 3 Wörter sind übrigens ein Zitat aus dem Kommentar, zu einer meiner Strafarbeiten in der 7. Klasse, einer Lehrerin deren Name und Aussehen ich vergessen oder verdrängt hatte(bei meinem Gedächtnis eher vergessen)), dazu gebracht meinen Schulschrank(Es ist eigentlich kein Schulschrank, aber in dem Zusammenhang passte es weil sich in diesem Schrank mitunter auch Schulbücher befinden, dies aber nur zu einem kleinen Prozentsatz.(Wollt ich nur mal gesagt haben.)) zu öffnen. Was mir ins Auge viel war "Effi Briest", verbunden mit dem Gedanken das ich das eigentlich über die Sommerferien hätte lesen sollen. Wie wahrscheinlich 95% der Klasse habe ich das natürlich nicht und da mein Tag bis zu dem Zeitpunkt scheißelangweilig war(Obwohl erst in etwa 10 Minuten alt.) beschloss ich damit anzufangen. Dieser lobenswerte Gedanke kam mir allerdings in Begleitung der Erinnerung an das letzte Buch das wir für den Schulunterricht lesen sollten und der Tatsache das ich es weder gelesen habe geschweige denn mich daran erinnern kann wie es hieß oder um was es ging. OK ich kann mich daran erinnern das ich es versucht habe und nachdem ich die erste Seite in etwa 10 mal gelesen hatte und immer noch nicht mitbekommen hatte um was es ging weil ich nach der ersten Zeile bereits in Gedanken an (Dieses Wort wurde von der Bpjm(Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) aus Gründen des Jugendschutz zensiert) abgeschweift bin. Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt. Ich wusste das ich meine Konzentrationsfähigkeit, bei dieser doch eher etwas trockeneren Lektüre, um effektiv zu arbeiten, in etwa um das 10 Fache steigern muss. In etwa mit der Geschwindigkeit mit der ein gewisser Daniel Kübelböckdurschli begriff das er einem Gurkenlaster die Vorfahrt genommen hatte durchschlich mich ein Blitz mit der genialen aber dennoch unglaublich Simplen Idee. Kaffee. Ich ging also in die Küche um unsere Kaffeemaschine an zuwerfen. Unglücklicherweise viel mir in dem Moment ein das wir ja gar keine Kaffeemaschine besitzen, allerdings wusste ich das wir schon einmal Kaffee gemacht hatten also suchte ich nach einer anderen Kaffee erzeugenden Einrichtung in unserer Küche. Nach etwa 10 Minuten hatte ich etwas passendes Gefunden(Das war so ein Teil in das man Zuerst Kaffeepulver reintut, dannach das heiße Wasser reingießt und anschließend so ein Teil von oben runterdrückt das das Pulver von dem dann fertigen Kaffee trennt.). Lustigerweise hatte ich auch Kaffeefilter gefunden, über deren Nutzen bin ich mir bei einer fehlenden Kaffeemaschine allerdings noch unklar.
Als erst angehender Kaffeetrinker war ich mir über die Dosierung des Pulvers noch unklar, die Tatsache das ich ein Mann bin lies mich dann zu dem Schluss kommen das 2 Kaffeelöffel pro Tasse ausreichend sind. Nach dem Frühstück und drei Kaffeetassen später wagte ich mich dann an das Buch. 50 Seiten später wurde mir mein Erfolg erst richtig bewusst. Trotz aufmerksamen Lesens(Unheimlicherweise sogar mit Randnotizen.) war ich der völligen geistigen Erschöpfung noch nicht näher gekommen.
Wie dem auch sei. Das ist jetzt etwa 14 Stunden und ebensoviele Kaffeetassen her und ich muss sagen das das auser gesteigerter Konzentrationsfähigkeit auch noch andere praktische Nebenwirkungen hat. Unteranderem Appetitlosigkeit(Zum Vergleich: Gemessen in Brötchen würde ich an einem normalen Tag, ohne Kaffee, etwa 15 bis 20 Brötchen verdrücken. An einem Tag mit diesem leckeren schwarzen Getränk(Ich habs mal so genannt weil ich in diesem Blogeintrag in etwa 5000 mal das Wort Kaffee verwendet habe.) esse ich in etwa 2 bis 3.). Die etwas weniger praktische Eigenschaft ist das das irgendwie Süchtig macht.
Nun soviel zu meinen Erlebnissen in den letzten 24 Stunden.
Ich werde mich bestimmt demnächst nochmal melden.

PS. Ich bin mir durchaus bewusst das man meinen Eintrag zum vollständigen verstehen mindestens 3 mal lesen muss.
PSS. Bewusstseinserweiternde Drogen helfen nicht beim Verständnis des Textes, auch wenn man das in dem Zeitraum in dem man unter deren Einfluss steht vielleicht daran glaubt.
PSSS. Die Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen zur Belustigung der Leser.
PSSSS. (An Hertie.) Falls du dich noch an das Gespräch im Suff(Wzh man das auch immer schreibt.) erinnern kannst, Alexis Bledel feierte am 16.09.06 ihren 25. Geburtstag.

Dienstag, September 12, 2006

He is back!

73 Tage sind vergangen seit ich an meiner Homepage den letzten Eintrag getätigt habe. Und das auch nur nachdem mich eine gewisse Person darauf aufmerksam gemacht hat das die Seite bereits seit 2 Wochen gehackt ist. Wie ihr sicher gemerkt habt ähnelt die Konstanz meiner Einträge der Anzahl der Wortfolge "Fuck You" im Titellied zu Urmel aus dem Eis.
Ich will auch nicht unter den Tisch kehren, das ich mehrmals Lauthals mein nichtvorhandenes Interessen an Blogeinträgen betont habe. Um meine Restlich verbliebene Selbstachtung, die von meinem Seitensprung Richtung Blog noch übrig geblieben ist, zu wahren verkünde ich hiermit das mein Interresse an einem normalen Blog ungefähr so groß ist wie das an den Tittenmagazinen auf Sat1, Pro7 und RTL(Wer wirklich naive Idioten erleben will dem empfehle ich "The Girls of the Playboy Mansion", oder eine Rede zur "Nazion" des von uns allen geliebten Amerikanischen Präsidenten). Mein Blog wird auch mitnichten so Cool sein wie der von Sido, er soll eher in die Humorvolle Ecke abzielen wie meine Homepage bis jetzt auch.

Zum Schluss greife ich noch das Thema eines Freundes auf(Bitte nicht böse sein.)
Darum hör' ich Metal:


Soviel zu meinem ersten Blogeintrag,
machts gut aber nicht zu oft.
Fredi