Montag, November 27, 2006

Aus dem Leben eines geisteskranken Zockers &Möchtegernlyriker - oder - "the incedible life of Fredi"

Heute isses ma wieder soweit, nachdem etwas längeren und ernsteren Post, den wahrscheinliche keine Sau außer Tömmä gelesen hat kehre ich nun wieder zu meinen Wurzeln im lyrischen Sinne zurück. Der Mann der einen Hang zu Überschriften mit Überlänge hat und gerne Begriffe zur komplexierung disintigenten Inhaltes verwendet schreibt heute wieder einen eher geistig seichteren Blogeintrag.
Sonntag 19.00 Uhr:
Meinereiner schmeißt den Rechner an(gut zugegeben er war schon an, aber das tut j nichts zur Sache) direkt ins TS, hieß ja 19 Training. Auch wenn noch net alle da sind, pünktlich war noch nie einer von denen. So gegen 19.30 Uhr war ich dann schon ein wenig pissed, aber immer noch hochmotiviert. Gegen 20 Uhr war dann auch klar epox die kleine ka*************sy kann nicht kommen er hockt bei seiner Mami auf Sylt. Läuft ja super. Dann findet man sich halt mit der Situation ab und zockt 4on4. "So dann gehn nochmal alle auf Klo und dann kanns los gehen." - "Ne, sry muss noch W4sche aufhäng00rn, dauert aber nur ne 1/4 Stunde." - "Och Carlos du Pussy bei dir dauert das immer ewig." - "Nene ich beeil' mich." - "Hmm... na gut." - "Ich bin dann auch noch kurz weg." - "Ja super genau, geh du halt auch noch du n4p. *tilt*". Ich kürze das an dieser Stelle ab und will nur nochmal betonen das Begriffe wie "Nur mal eben" und "Ich bin ma kurz" meiner Meinung nach nicht eine 3/4 Stunde umfassen sollte. Wie dem auch sei gegen 21.45 war der Trainigswar dann auch gespielt.
Da ich ein Mensch bin der wenn er es nicht gerade vergisst alles mögliche vorrausplant. Natürlich hatte ich den Videorecorder laufen sonst währe ja die schöne NCIS Folge in folge(Wortspiel) unfähiger m8s ohne mein dasein abgelaufen, die Fernsehanstalt wartet ja nicht. Aber zuerst wahr mal Sabine Christiansen drann mit dem Motto "Gewalt, schlägern "ballern".". Ich bin ja ansich nicht so der Talkfahn gerade wenn im RTL Nachtjournalstil berichtet wird. Aber wenn schon ma ein Zocker zu Wort kommt muss man den auch unterstützen. Nunja ich will jetzt nicht schon wieder diese diskusion austreten, auch wenn mir die stumpfsinnigkeit einer dieser Öko-Greenpeace-Weltverbesserer-Hackfressen dezent auf die Eier ging. Nunja nach 40 Minuten wars mir zuviel und ich starte NCIS.
Danach war ich so platt, das ich kein bock mehr hatte mich zu duschen und die Schulutensilien herzurichten. Stell ich den Wecker eben 15 Minuten vor.
Montag 6.10 Uhr.
Weckwiederholung.
Montag 6.18 Uhr.
Weckwiederholung.
Montag 6.26 Uhr.
Shice jetzt wirds Eng. Um es gleich vorweg zu nehmen, es wurde saueng. Zähneputzen wahr hygenetechnisch das einzige was ich mir noch leisten konnte. Fahrradfahren wahr nass und arshckalt. Bus war voll. Jawoll so muss die Woche anfangen, könnt ich direkt wieder kotzen. Aber hey bekomm ja Franz arbeit raus, und laut Welker war se auch gar net so schwer^^. Arbeit hatte er dann leider noch nicht korrigiert. Jo aber warum schreib ich das eigentlich? Die meisten von euch wahren ja eh dabei. Der restliche Tag wurde dann ja auch besser. In Mahte glänze ich mit geistiger Abwesenheit. In der Mittagspause gabs endlich wieder Salat. IT-Arbeit verchoben. Und ich konnte mit Paul heimfahren.
Daheim war dann sogar noch etwas kalte Tiefkühlravioli mit Käseschlonze über(Das Leben kann so schön sein.). Aber wieschon so oft holt einen im Leben doch alles wieder ein. In diesem Fall die Erinnerung daran, das wir morgen einen Vocabeltest schreiben, für den ich noch keinen Fatz gelernt hab. Aber lernen hab ich ganz ehrlich auch keinen Bock. Nu gut dann wird halt CS angewürfen und 2 Minuten später wieder ausgemacht(Scheis gewissen.). Was macht man dann? Nach 30 Minuten ratlosigkeit habe ich mir dann ein CS-replay runtergeladen und angegugckt. Da mein Wellensittich in dieser Zeit auf Erkundung ging(Kleine Anmerkung, was mich gerade in diesem Moment ein wenig schockiert. Ich habe keine Ahnung welche Farbe das Gefieder meines kleinen Privatvogels hat wenn ich ihn nicht vormir stehen bzw fliegen habe.) hab ich beschlossen ihn dann noch ein wenig handzamer zu machen und gegen 18 Uhr konnte ich mich auch endlich dazu bringen Englisch Vocabeln zu pauken. IT-This lern ich dann wenn ich vom Olli's wieder zurück bin(Wird eh wieder nix). In diesem Sinne ich bin jetzt weg, sowohl körperlich als auch geistig, bin heute kein Fahrer.
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Mfg Fredi

PS. Konnte den Text nicht auf Fehler überprüfen. Mein FF meldete zu viele unbekannte Wörter. Also sry 4 that.

Freitag, November 24, 2006

Meine Meinung.

Heute wird es bei mir mal ein wenig ernster. Als alter Gamer möchte ich mich auch einmal zu den Verbotsvorwürfen von "Killerspielen" äußern und Stellung beziehen.

Den unten angehängte Artikel habe ich bereits auf meiner Clanpage gb-esp.de veröffentlicht und möchte ihn hier in leicht abgeänderter Form hauptsächlich den nichtgamer Publikum zugänglich machen.


Opferhuhn Killerspiele

Eins vorweg. Mit dieser Kolumne möchte ich mich deutlich von anderen Kontra-Killerspiele-Verbots-Frusttexten differenzieren und eine objektive Bewertung der Sachlage ermöglichen.
Egoshooter sind ein häufig diskutiertes Thema der letzten Jahre immerwieder tauchen Forderungen nach einem Verbot dieser Spiele auf. Ich beschäftige mich mit der Frage: "Ist ein Verbot Sinnvoll?".

Schenkt man den großen Fernseh- und Rundfunkanstalten glauben, so dürfte es darüber eigentlich nichteinmal eine Diskussion geben, so eindeutig wird uns hier die Sachlage vorgelegt und präsentiert. Viele Experten und solche die es gerne währen geben ihre Kommentare ab. Dabei sucht sich jede Partei denjenigen Redner aus, dessen Fachmeinung am meisten mit der Eigenen und der der Zuhörer/Zuschauer übereinstimmt. Hunderte von Studien und Fachmeinungen gibt es zu diesem Thema und alle sind so verschieden wie Mann und Frau. Um sich eine objektive Meinung zu verschaffen sollte man sich 2 Grundregeln zur Hand nehmen:
1. Traue nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
2. Achte darauf welche Absichten hinter einer Quelle stehen.

Betrachtet man die Medien genauer und schaltet seinen Verstand ein fällt schnell auf welche Meinung zu diesem Thema vorherrschend ist und ob man eine objektive oder subjektive Meinung erwarten kann.
Als Beispiel:
Der neue Amoklauf versetzte mal wieder alle in Angst und Schrecken und noch vor der ersten Pressekonferenz tauchten schon wieder die ersten Meldungen auf : "Der Amokläufer spielte Killerspiele."
Die Begriffe Amoklauf und Killerspiele scheinen im Kopf der Menschen schon vernetzt zu sein.
Das in der Gamerszene geächtete Magazin "Frontal 21" gilt in der Öffentlichkeit als eher kompetent. Ich möchte mir hier nicht anmaßen die Sendung allgemein als Inkompetent zu bezeichnen, im Bereich Killerspiele halte ich mich allerdings durchaus für kompetent genug einiges zu kommentieren. Ich habe beide Sendungen gesehen und für mich war deutlich mit welcher Oberflächlichkeit hier gearbeitet wurde. Das Bild das man von Gamern bekam divergierte deutlich mit meinem Wissen und da ich selber Gamer bin möchte ich mir hier die Freiheit nehmen und diese Aussagen zum Großteil als falsch abstempeln.
Es wurden Studien präsentiert(meine Meinung kennt ihr ja dazu), Politiker gezeigt die ein Verbot fordern(die gibt es ebenfalls wie Sand am Meer und richtig stichhaltiger Argumente kann keiner liefern) und man präsentierte dem Publikum den gefährlichen gewaltverherrlichenden Gamer sowie die dazugehörigen Spiele. Die letzten beiden Punkte machten mich wirklich stutzig. Man konnte 14 jährigen Kinder zuhören wie Sie von den besonders brutalen Szenen in besonders brutalen Spielen schwärmten. Entweder hat man diese unter Drogen gesetzt, in einem Moment geistiger Umnachtung erwischt oder aber sie wurden nach Strich und Faden verarscht. Mir kann niemand erzählen diese Kinder geben den Gegnern ihres Spielzeuges die passenden Argumente um diese zu verbieten. Das macht keinen Sinn.
Der Zweite Punkt mit dem ich überhaupt nicht übereinstimme sind die Spiele. Es wurden Games gezeigt von denen ich bis dato noch nichts gehört hatte. Mittlerweile habe ich mich etwas darüber informiert und bin zu dem Entschluss gekommen, das es sich hier um eine Randgruppe von Spielen handelt, die auch ich nicht für gutheissen kann und ich bin mir sicher die meisten im e-Sports aktiven Spieler stimmen mit mir in diesem Punkt überein. Aber wieder zurück zu "Frontal 21". Es ist ein hervorragendes Beispiel, wie man die Tatsachen so hindrehen kann das sich durch das Weglassen von Informationen ihre Aussage verändert. Man bekam den Eindruck jeder Gamer spielt gewaltverherrlichende und Menschenverachtende Spiele. Das diese Spiele einen Ungefähren Marktanteil von grob 1% haben hat man wohl vergessen zu erwähnen.
Ich möchte nicht allein das ZDF mit "Frontal 21" an den Pranger stellen, auch andere Sender hätten sich einen Platz hier verdient, allerdings war das das beste Beispiel dafür wie wenig man sich mit der Materie allgemein beschäftigt hat,

Ich könnte jetzt an dieser Stelle damit anfange, die negative und positive Wirkung der Spiele voneinander abzuwägen, allerdings würde ich auch hier wieder auf keinen grünen Zweig kommen, da es auch hier wieder die unterschiedlichsten Ansichten und Studien gibt. Nach einer Studie fördern Computerspiele die Konzentration, nach der anderen schwindet die Konzentrationsfähigkeit. Als Gamer würde ich das Fazit ziehen, das es durchaus negative Auswirkungen gibt allerdings habe ich auch viel dadurch gelernt. Warum das gerade in der Gamerszene so diskutiert wird? Weil man Sie nicht mag, und bei allem was man nicht mag sucht man Gegenargumenten. Beim Fasching wird ja auch nicht darüber geredet das es schädlich wenn sich jeder die Kante gibt und auch die ein oder andere Schlägerei nicht ausbleibt. Und warum, weil man den Fasching mag, deswegen.
Kindliche Argumentation, aber Tatsache.

Dem Verbot von Killerspielen allgemein kann ich nicht zustimmen, allerdings währe ich nicht abgeneigt die USK Kontrollen zu verschärfen und einige Spiele indizieren. Nichtsdestotrotz währe es wohl Sinnlos.
In Zeiten von eMule und Rapidshare kommt jeder an indizierte Spiele und selbst an sich eher harmlose spiele können mit Hilfe von Bloodpatches brutaler gemacht werden. Das zu unterbinden, halte ich zumindest in den nächsten 20 Jahren für unmöglich. Auch ein Anheben der Altersgrenze erscheint mir als Stumpfsinn. Man fragt den großen Bruder, die Mama oder versucht es einfach selbst und spätestens dann hat man das gewollte Spiel.

Das Verbot kann hier nicht der Staat durchsetzen, das müssen die Eltern tun.
Für viele Erwachsene sind Internet und Computerspiele immer noch ein Mysterium, aber ich bin überzeugt irgendwann(spätestens wenn meine Generation Erwachsen ist) wird man diese Materie verstehen, wie damals als Christoph Columbus zeigte, das man eben nicht einfach Am Rande der Erde abstürzt. An die Eltern den Apell, befasst euch mit der Materie, lasst euch von euren Kindern zeigen was sie im Internet toll finden oder welche Spiele sie gerne Spielen und dann Informiert euch darüber. Wenn es sein muss kauft euch eine eurer Meinung nach kompetente Computerspielezeitschrift und lest den Spieletest. Die Meisten sind übermäßiger Gewalt ebenfalls abgeneigt. Oder wenn ihr euch nicht sicher seid, dann spielt das Spiel doch selbst und entscheidet dann. Nichts ist objektiver als der eigene Eindruck. Und wenn das Kind unbedingt einen War spielen will, dann solltet ihr euch von dem Sprössling einmal erklären lassen warum das für ihn so wichtig ist oder was ihm so daran gefällt. Das ist meiner Meinung nach Pflicht für Eltern die ihrer Erzieherrolle gerecht werden wollen.

Jetzt komme ich zu den heikleren Themen dieses Artikels, den Amokläufen. Währe jeder der Egoshooter spielt ein Amokläufer währen wir schon längst alle Tot. Davon gibt es allein in Deutschland weit über 5 Millionen. Und der Prozentsatz an Amokläufern ist wesentlich kleiner als der von Geisterfahrern bei Verkehrsteilnehmern. Um Amokläufer zu werden braucht man erstmal ein Sozial instabiles Umfeld. Wenn man dann noch keine oder die falschen Freunde hat fehlt außer der Tatsache das man immer der Arsch ist und von jedem diskriminiert wird nur noch der leichte Zugang zu Waffen. Man bracht keine Killerspiele um Amok zu laufen. Ich bin kein Psychologe, aber meiner Meinung nach sind Spiele nicht einmal der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt. Sie beschleunigen höchstens den Prozess, allerdings machen sie niemanden zum Amokläufer.

Nach meiner Meinung sind nicht die Spiele schuld an den Amokläufern sondern der Werteverfall der Gesellschaft, sowie der Gesellschaftsverfall im allgemeinen.
Alle Amokläufer hatten eines gemein. Ihr soziales Umfeld war zerrüttet, sie gingen nicht, nicht mehr oder nur noch selten zur Schule und sie hatten keinerlei Werteempfinden. Diese Dinge entstehen nicht durch Computerspiele. Die Spiele dienen lediglich als Opferhuhn, das an den Pranger gestellt wird um von den eigentlich verantwortlichen Problemen abzulenken. Deswegen würde ein spieleVerbot keinen Sinn ergeben, weil es nicht die Uhrsachen betrifft.

Ich hoffe ich habe hier mit diesem Artikel einigermaßen gut meine Meinung rüberbringen können und bin objektiv geblieben, was mir sichtlich schwer viel, für eine kompetente Analyse aber unerlässlich ist.

Donnerstag, November 02, 2006

Xtreme-Fachangestellter-Abusing-Overkill (Neologismus)

Servicewüste Deutschland:
Hyperbel, Realität oder vielleicht sogar Euphemismus(Wem das Fachwörter-abusing auf die Cochones geht hat drei Möglichkeiten. Aufhören, auf die deutsch-deutsche Übersetzung warten(wobei ich zweiteres für unrealistisch halte) oder einfach weiterlesen da mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Kürze sowieso die Ausdrücke fehlen werden um das Niveau weiterhin auf einer solch subtilen Ebene zu halten.)? Ich bin der Meinung Mediamarkt und Co. sind nicht nur Sau-Sau-Saudämlich sondern mehr und mehr auch unterqualifiziert. In meinem örtlichen Lieblings-Mediamarkt glänzen 9 von 10 Mitarbeiter mit geistiger Abwesenheit(Einzig der Wachman und die Kassiererinnen erscheinen mir genügend gut ausgebildet.). Von Viren befallene CD/DVD-Brenner, die Tatsache das USB 1.1 gleichschnell wie USB 2.0 sein soll und die Aufwärtskompatibilität statt Abwärtskompatibilität bei USB-Anschlüssen sind nur einige Beispiele.
Muss man sich so was gefallen lassen?
Muss man mit dieser marktbeherrschenden Inkompetenz auskommen?
Wahrscheinlich schon, aber es spricht nichts dagegen diese Unwissenheit des "Fachpersonals" auszunutzen und Sie durch das Stellen von schier unlösbaren Aufgaben, wie z.B. ein Geburtstag in ein Handykalender einzutragen(Was meinem Vater immer und immer wieder in Verzückung versetzt wenn er das Gesicht der Mitarbeiter beim Scheitern an dieser Aufgabe beobachten kann wie sich die Hautfarbe in Richtung karmesinrot verschiebt.) an den Rand zum Suizid zu treiben. Aber Vorsicht, Gerüchten zu folge soll es auch Mitarbeiter geben die Shared Memory nicht mit besonders geschützten Festplatten verwechseln und deren Wissen über Produkte weitreichender ist als die Informationen die sich aus der Broschüre entnehmen lassen.
Aber wie heißt es so schön Ausnahmen bestätigen die Regel und die meisten der gutmütigen Mitarbeiter(gutmütig = dumm aber glücklich) lassen sich leichter an der Nase herumführen als ein Meerschweinchen das man mit Löwenzahn lockt.

Aber wie schon die Griechen sagten "Tempus Fugit".
In diesem Sinne cYa.

Mittwoch, September 27, 2006

Sonst Gates noch?

Hallo zusammen!
Irgendwie habe ich in letzter Zeit das Gefühl, mein Leben für Außenstehende eher unspektakulär verläuft. Und genau aus diesem Grund werde ich hier in Zukunft eher weniger über selbiges rezitieren, was aber nicht heißt das ihr auf meinen unglaublich subtilen und sadistischen Sarkasmus sowie damit kombinierte komplexe Satzzusammenhänge(die ich zu 95% selber im Fremdwörterduden nachschlagen muss) verzichten müsst.
Auch meine Vorliebe für extrem lange Sätze à la Arno Schmidt wird das keinen Abbruch tun.
In meinen Posts werde ich mich vor allem Themen widmen die ungefähr so absurd sind wie die Monologe eines Schizophrenen, aber auch so humorvoll wie die Kommentare zu dem Panzer im Klassenzimmer nebenan.

Nachdem ich jetzt die ersten 10 Zeilen mit dem Informationsgehalt eines Sonderschulaufsatzes verbraten habe kann ich mich dem eigentlichen Thema zuwenden.
Eine Ode an die Unfähigkeit der Softwareentwickler seitens Microsoft.
Eigentlich bin ich ja mehr die Person die versucht sich von der Nutzung der Office Produktfamilie zu distanzieren, aber bei manchen Dokumenten ist der Texteditor in gestalterischer Richtung leider nicht ausreichend. Kurzum ich war gezwungen Word zu nutzen. Unwissentlich brachte ich damit die Lawine der Verderbnis in Gang. Anfangs fühlte ich mich trotz vorbehalte gegen MS Produkte, da ich nach dem Motto "Save often, save early" arbeitete, relativ sicher und eigentlich hatte ich ja auch nur vor die Hintergrundfarbe einer Box zu ändern, was an sich eigentlich kein Problem sein sollte. Wie gesagt sollte. Ich weiß nicht was sich dies Möchtegerninformatiker gedacht haben als Sie das verändern der Hintergrundfarbe (Von Tuntenroßa in Himmelsblau) mit dem Verstellen der Seitenbreite gekoppelt habe. Gut dacht' ich mir, was solls, dann zieh' ich eben die Seitenbreite wieder in den Ursprungszustand. Das Realität und Praxis dermaßen weit auseinanderliegen wusste ich nicht. Ich verstehe auch bis jetzt nicht den Sinn dahinter, das man nach dem Wechseln der Hintergrundfarbe die Seitenbreite nicht mehr verstellen kann und werde ihn vermutlich auch in den nächsten zehn Jahren nicht verstehen(Wenn ich weiterhin gezwungen sein werde mit Office zu arbeiten werde ich mir wahrscheinlich vorher einen langen Baum sowie einen kurzen Strick suchen und mein 28 Lebensjahr nicht mehr erleben.). Wenn ich auch hier schon langsam gereizt wahr so schaffte es Microsoft mich in der nächsten halben Stunde zum kochen zu bringen.
Dann kam mir der Gedanke hey halb so schlimm, ich habs doch gespeichert, ladt' ichs halt nochmal neu. Ich schloss also das Dokument OHNE zu speichern und wollte es neu laden.
Word öffnete sich und gab den Blick auf mein Dokument frei und drei Dinge vielen mir spontan auf, an die ich mich komischerweise nicht mehr erinnern konnte:
1. Ich hatte anscheinend das Dokument schon die ganze Zeit im Querformat geschrieben.
2. Ich hatte anscheinend Edwardian Script ITC als Schriftart ausgewählt.
3. Ich wahr anscheinend der Meinung gewesen das TUNTENROßA für das komplette Dokument passend wäre.

An Microsoft:
"Was BILLdet ihr euch da eigentlich ein? Sonst GATES noch oder was? Wie kann man denn einen derart unfertigen Programmcodesalate mit Produktverpackung auf den Markt schmeißen?"

Nun gut ich geb' zu ich musste mich abreagieren, aber ein paar Tote Passanten später konnte ich mich wieder an die Arbeit machen und hatte auch 2 Stunden später alles wieder beim alten.
Die Farbwahl war mir dann auch egal ich drucks in schwarzweiß.

Die Moral von der Geschicht' ist für mich:
"Nicht nur Speichern sondern auch Backups machen und wenn möglich extern lagern."

Mittwoch, September 20, 2006

Nichts!

Im Universum gibt es eine Millionmilliarden Fragen auf die ich wohl keine Antwort finden werde weil ich sie einfach nicht verstehe und es gibt mit Sicherheit nocheinmal so viele Fragen die ich zwar verstehe aber auf die ich ebenfalls keine Antwort habe. Zu denen gehört wohl auch die "Warum schreibe ich diesen Post hier?"-Frage. Zu berichten gibt es eigentlich mal wieder nichts und meinLeben war in den letzten paar Tagen ungefähr so ereignisreich wie es ist einer Koralle beim wachsen zu beobachten. Als Atheist so wie im Moment auch Nihilist bete ich zu Gott er möge doch mal wieder ein Welthandelszentrum und eine A380 einen, oder zumindest den Nachbarshund mit einem vorbeikommenden Personenkraftwagen. Aber irgendwie mag mich der allmächtige Schöpfer nicht so recht oder er is im Urlaub. Im Moment jedenfalls lassen ereignisreiche Dinge herzlich lange auf sich warten. Es passiert einfach Nichts, dass einen aus dieser Langeweile reist. Ich glaube es ist dieses Nichts das einen in eine manische Herbstdepression versinken lässt. Dieses Nichts das auch als Handlung in Pornos vorzufinden ist("Warum liegt da Stroh?"). Dieses Nichts das sich in den Köpfen mancher amerikanischen Präsidenten befindet und exakt dieses nicht existente nicht vorhandene und nicht gegenwärtige Nichts das alles im Moment so scheiße langweilig werden lässt.
Ich meine früher hab ich n Blog netma mim Arsch an geguckt und jetzt schreib ich schon Einträge wenns Nichts zu erzählen gibt. Das is ungefähr so wie "BamS" zu lesen. Aber um mich von "BamS" zu distanzieren habe ich im oberen Abschnitt ein paar Wörter eingebaut die von ihrer Komplexität her nie in der "BamS" auftauchen würden.

Naja zumindest drei gute Dinge hatte dieser Post.
#1. Mir war 10 Minuten nicht langweilig.
#2. Ich konnte mich in meinen von mir so geliebten Sarkasmus üben.
#3. Meiner Gramatik und Satzbau so lanksam "BamS" nivea erreichen tut.

Auch wenn ein grüner Gnom mit Lichtschwert jetzt vielleicht das mit einem: "Du noch viel lernen musst junger Padawan!" abtuen würde, so konnte ich doch zumindest ein paar Sätze die völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind aneinander hängen.

Also man liest mal wieder von sich
und n kleiner Tipp HipHop ist nicht gut aber zu viel Metal auch net;).

Samstag, September 16, 2006

Coffee...

Die Erkenntnis, das der Schulbeginn unausweichlich näher rückt, hält so langsam auch in meine Halle der geistigen Ergüsse Einzug. Dieses allgemein an sicher eher trauriges Detail hat mich, wohl in einem "Zeitraum geistiger Umnachtung"(Die letzten 3 Wörter sind übrigens ein Zitat aus dem Kommentar, zu einer meiner Strafarbeiten in der 7. Klasse, einer Lehrerin deren Name und Aussehen ich vergessen oder verdrängt hatte(bei meinem Gedächtnis eher vergessen)), dazu gebracht meinen Schulschrank(Es ist eigentlich kein Schulschrank, aber in dem Zusammenhang passte es weil sich in diesem Schrank mitunter auch Schulbücher befinden, dies aber nur zu einem kleinen Prozentsatz.(Wollt ich nur mal gesagt haben.)) zu öffnen. Was mir ins Auge viel war "Effi Briest", verbunden mit dem Gedanken das ich das eigentlich über die Sommerferien hätte lesen sollen. Wie wahrscheinlich 95% der Klasse habe ich das natürlich nicht und da mein Tag bis zu dem Zeitpunkt scheißelangweilig war(Obwohl erst in etwa 10 Minuten alt.) beschloss ich damit anzufangen. Dieser lobenswerte Gedanke kam mir allerdings in Begleitung der Erinnerung an das letzte Buch das wir für den Schulunterricht lesen sollten und der Tatsache das ich es weder gelesen habe geschweige denn mich daran erinnern kann wie es hieß oder um was es ging. OK ich kann mich daran erinnern das ich es versucht habe und nachdem ich die erste Seite in etwa 10 mal gelesen hatte und immer noch nicht mitbekommen hatte um was es ging weil ich nach der ersten Zeile bereits in Gedanken an (Dieses Wort wurde von der Bpjm(Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) aus Gründen des Jugendschutz zensiert) abgeschweift bin. Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt. Ich wusste das ich meine Konzentrationsfähigkeit, bei dieser doch eher etwas trockeneren Lektüre, um effektiv zu arbeiten, in etwa um das 10 Fache steigern muss. In etwa mit der Geschwindigkeit mit der ein gewisser Daniel Kübelböckdurschli begriff das er einem Gurkenlaster die Vorfahrt genommen hatte durchschlich mich ein Blitz mit der genialen aber dennoch unglaublich Simplen Idee. Kaffee. Ich ging also in die Küche um unsere Kaffeemaschine an zuwerfen. Unglücklicherweise viel mir in dem Moment ein das wir ja gar keine Kaffeemaschine besitzen, allerdings wusste ich das wir schon einmal Kaffee gemacht hatten also suchte ich nach einer anderen Kaffee erzeugenden Einrichtung in unserer Küche. Nach etwa 10 Minuten hatte ich etwas passendes Gefunden(Das war so ein Teil in das man Zuerst Kaffeepulver reintut, dannach das heiße Wasser reingießt und anschließend so ein Teil von oben runterdrückt das das Pulver von dem dann fertigen Kaffee trennt.). Lustigerweise hatte ich auch Kaffeefilter gefunden, über deren Nutzen bin ich mir bei einer fehlenden Kaffeemaschine allerdings noch unklar.
Als erst angehender Kaffeetrinker war ich mir über die Dosierung des Pulvers noch unklar, die Tatsache das ich ein Mann bin lies mich dann zu dem Schluss kommen das 2 Kaffeelöffel pro Tasse ausreichend sind. Nach dem Frühstück und drei Kaffeetassen später wagte ich mich dann an das Buch. 50 Seiten später wurde mir mein Erfolg erst richtig bewusst. Trotz aufmerksamen Lesens(Unheimlicherweise sogar mit Randnotizen.) war ich der völligen geistigen Erschöpfung noch nicht näher gekommen.
Wie dem auch sei. Das ist jetzt etwa 14 Stunden und ebensoviele Kaffeetassen her und ich muss sagen das das auser gesteigerter Konzentrationsfähigkeit auch noch andere praktische Nebenwirkungen hat. Unteranderem Appetitlosigkeit(Zum Vergleich: Gemessen in Brötchen würde ich an einem normalen Tag, ohne Kaffee, etwa 15 bis 20 Brötchen verdrücken. An einem Tag mit diesem leckeren schwarzen Getränk(Ich habs mal so genannt weil ich in diesem Blogeintrag in etwa 5000 mal das Wort Kaffee verwendet habe.) esse ich in etwa 2 bis 3.). Die etwas weniger praktische Eigenschaft ist das das irgendwie Süchtig macht.
Nun soviel zu meinen Erlebnissen in den letzten 24 Stunden.
Ich werde mich bestimmt demnächst nochmal melden.

PS. Ich bin mir durchaus bewusst das man meinen Eintrag zum vollständigen verstehen mindestens 3 mal lesen muss.
PSS. Bewusstseinserweiternde Drogen helfen nicht beim Verständnis des Textes, auch wenn man das in dem Zeitraum in dem man unter deren Einfluss steht vielleicht daran glaubt.
PSSS. Die Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen zur Belustigung der Leser.
PSSSS. (An Hertie.) Falls du dich noch an das Gespräch im Suff(Wzh man das auch immer schreibt.) erinnern kannst, Alexis Bledel feierte am 16.09.06 ihren 25. Geburtstag.

Dienstag, September 12, 2006

He is back!

73 Tage sind vergangen seit ich an meiner Homepage den letzten Eintrag getätigt habe. Und das auch nur nachdem mich eine gewisse Person darauf aufmerksam gemacht hat das die Seite bereits seit 2 Wochen gehackt ist. Wie ihr sicher gemerkt habt ähnelt die Konstanz meiner Einträge der Anzahl der Wortfolge "Fuck You" im Titellied zu Urmel aus dem Eis.
Ich will auch nicht unter den Tisch kehren, das ich mehrmals Lauthals mein nichtvorhandenes Interessen an Blogeinträgen betont habe. Um meine Restlich verbliebene Selbstachtung, die von meinem Seitensprung Richtung Blog noch übrig geblieben ist, zu wahren verkünde ich hiermit das mein Interresse an einem normalen Blog ungefähr so groß ist wie das an den Tittenmagazinen auf Sat1, Pro7 und RTL(Wer wirklich naive Idioten erleben will dem empfehle ich "The Girls of the Playboy Mansion", oder eine Rede zur "Nazion" des von uns allen geliebten Amerikanischen Präsidenten). Mein Blog wird auch mitnichten so Cool sein wie der von Sido, er soll eher in die Humorvolle Ecke abzielen wie meine Homepage bis jetzt auch.

Zum Schluss greife ich noch das Thema eines Freundes auf(Bitte nicht böse sein.)
Darum hör' ich Metal:


Soviel zu meinem ersten Blogeintrag,
machts gut aber nicht zu oft.
Fredi